Gedankenmuster erkennen
Klientinnen und Klienten erkennen automatische Gedanken.
Diese Übersicht ist ein Angebot, kein Lehrplan. Wir arbeiten an dem, was für dich gerade wichtig ist — in deinem Tempo und in deiner Reihenfolge. Nichts davon muss abgearbeitet werden.
Mögliche Schwerpunkte
In der Begleitung kann es zum Beispiel darum gehen, dass Klientinnen und Klienten:
- erkennen automatische Gedanken,
- unterscheiden Beobachtung und Interpretation,
- identifizieren belastende Denkmuster,
- entwickeln realistischere und hilfreichere Perspektiven.
Themen, die wir anschauen können
- Einfluss von Gedanken auf Emotionen und Verhalten
- innere Bewertungen in Stresssituationen
- typische Denkmuster: Katastrophisieren, Verallgemeinern, Gedankenlesen und Schwarz-Weiß-Denken
- innere Glaubenssätze
- Perspektivwechsel und mentale Flexibilität
Impulse und Methoden
Gedankenstopp mit Prüfung:
Ein belastender Gedanke wird anhand folgender Fragen untersucht:
- Ist dieser Gedanke eine Tatsache oder eine Interpretation?
- Welche Belege sprechen dafür?
- Welche Belege sprechen dagegen?
- Welche andere Erklärung ist möglich?
- Was würde ich einer nahestehenden Person sagen?
Fakten oder Geschichte?
Klientinnen und Klienten trennen in einer konkreten Situation beobachtbare Fakten von ihrer inneren Geschichte darüber.
Hilfreicher Ersatzgedanke:
Aus einem belastenden Gedanken wird eine glaubwürdige, unterstützende Formulierung entwickelt.
Beispiel:
> „Ich schaffe das niemals“ wird zu „Ich muss noch nicht alles können und kann den nächsten Schritt vorbereiten.“
Anregung für zwischendurch
Drei wiederkehrende Stressgedanken dokumentieren und jeweils einen realistischen Alternativgedanken formulieren.
1 Stunde 160 €, jede weitere 30 Minuten 80 €
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