Lösungsorientiertes Denken
Klientinnen und Klienten wechseln von der Problemfixierung zur Lösungsperspektive.
Diese Übersicht ist ein Angebot, kein Lehrplan. Wir arbeiten an dem, was für dich gerade wichtig ist — in deinem Tempo und in deiner Reihenfolge. Nichts davon muss abgearbeitet werden.
Mögliche Schwerpunkte
In der Begleitung kann es zum Beispiel darum gehen, dass Klientinnen und Klienten:
- wechseln von der Problemfixierung zur Lösungsperspektive,
- formulieren konkrete und erreichbare Ziele,
- erkennen Ausnahmen und bereits funktionierende Strategien,
- entwickeln mehrere Handlungsoptionen,
- erstellen ihren persönlichen Resilienzplan.
Themen, die wir anschauen können
- Unterschied zwischen Problem- und Lösungsorientierung
- gewünschter Zustand statt ausschließlicher Fehleranalyse
- Zielklärung
- Ressourcen- und Ausnahmefragen
- Entwicklung kleiner Handlungsschritte
- flexible Anpassung bei Rückschlägen
Impulse und Methoden
Wunderfrage:
> „Angenommen, das Problem wäre deutlich kleiner: Woran würden Sie morgen als Erstes erkennen, dass sich etwas verbessert hat?“
Skalierungsfrage:
Auf einer Skala von 0 bis 10:
- Wo stehe ich heute?
- Was funktioniert bereits?
- Was wäre ein halber Punkt mehr?
- Was kann ich dafür konkret tun?
Lösungsbrainstorming:
Mindestens zehn mögliche Handlungen sammeln, bevor eine Lösung bewertet wird.
Persönlicher Resilienzplan:
Jede Person definiert:
- meine wichtigsten Warnsignale,
- meine stabilisierenden Gedanken,
- meine stärksten Ressourcen,
- Menschen, die mich unterstützen,
- meine Strategien zur Emotionsregulation,
- meine persönlichen Grenzen,
- meinen nächsten konkreten Schritt,
- meinen Plan für zukünftige Belastungsphasen.
Rückblick am Ende
Klientinnen und Klienten beantworten:
- Was habe ich über mich gelernt?
- Welche Fähigkeit hilft mir am meisten?
- Welche Gewohnheit möchte ich verändern?
- Was setze ich innerhalb der nächsten 72 Stunden um?
- Woran werde ich in vier Wochen eine Verbesserung erkennen?
Wie es weitergehen kann
Empfohlen werden:
- täglicher emotionaler Check-in von zwei Minuten,
- wöchentliche Reflexion des Resilienzplans,
- Austausch mit einem Lernpartner,
- 30-minütiges Follow-up nach vier Wochen,
- Auffrischungsworkshop nach drei Monaten.
Hinweis: Die Begleitung dient der Prävention und persönlichen Entwicklung. Bei psychischen Erkrankungen, akuten Krisen oder starken anhaltenden Beschwerden ersetzt es keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung.
1 Stunde 160 €, jede weitere 30 Minuten 80 €
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